Anfang dieses Jahres wurde auch ausserhalb unseres Projekts auf unsere Arbeit aufmerksam gemacht.
Die ugandische Botschaft in Genf und das Tourismusministerium Ugandas luden mich ein, an der FESPO Zürich 2026 über Velotourismus in Uganda zu sprechen. Für Uganda war dies eine besondere Premiere: Zum ersten Mal konnte sich das Land an dieser Messe der Schweizer Reisegemeinschaft präsentieren.
Mir war dabei ein Gedanke besonders wichtig. Tourismus sollte nicht nur schöne Erlebnisse für Reisende schaffen. Er sollte auch echte Chancen für die Menschen im Gastgeberland eröffnen.
Velotourismus kann genau das ermöglichen. Reisende erleben ein Land langsamer, näher und authentischer. Sie begegnen Menschen, Landschaften und Kulturen auf eine Weise, die im Fahrzeug kaum möglich ist.
Gleichzeitig entstehen neue Möglichkeiten für unsere Jugendlichen: Arbeitsplätze als Velomechaniker:innen, Guides oder sogar eigene kleine Geschäftsmodelle. Eine Zukunft, die auf Begegnung statt Ausbeutung basiert.
